Alle Beiträge von martin.jochum

25.02.2021 Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz

Alternativer Titel: Wenn sich der Nebel verzieht.

Seit Donnerstag Mittag bekommt die Feuerwehr Lech langsam wieder Luft zum Atmen. Die Nachlöscharbeiten nach dem Brand unseres Biomasseheziwerks in Lech werden uns zwar noch ein bisschen beschäftigen aber nebenher beginnen wir mit den Aufräumarbeiten. Nicht nur die Überreste des riesigen Brandereignisses gilt es zu entfernen sondern wir tragen auch die Geräte und Ausrüstung zusammen, die nach dem Einsatz von uns und unseren Nachbarwehren übrig geblieben ist. Das alles gilt es zu reinigen, reparieren, auf Funktion zu prüfen und dann dem rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Sollte einer Wehr etwas fehlen bitte meldet euch kurz!

Wie ihr euch denken könnt hatten wir während des Einsatzes wenig Zeit, um Fotos zu machen. Aber da haben die anderen Feuerwehren aus Zürs, Stuben, Klösterle, Wald, Dalaas, Braz, Bludenz, Nüziders, Ludesch, Rankweil, Betriebsfeuerwehr Illwerke, und St. Anton a.A. ausgeholfen und teils beeindruckende Bilder geschossen.

Stolz macht uns der so gut wie reibungslose Ablauf des Großereignisses. Wieder einmal hat sich gezeigt welch hohen Ausbildungsstand die freiwilligen Feuerwehren im Land haben und dass Leute, die noch nie zuvor etwas gemeinsam geübt haben, perfekt zusammen arbeiten können.

Besonders bedanken wollen wir uns auch bei der Bevölkerung von Lech für die zahlreichen Angebote für Essen und Getränke während des Einsatzes und auch die vielen Dankesworte.

Vergelts Gott.

10.09.2020 Ankunft neues MTF

Am Donnerstag bei der Maschinistenprobe konnten wir kurzfristig unser neues MTF in Empfang nehmen und bestaunen. Neben der Pflichtbeladung für ein MTF wurde zwischen Fahrer und Beifahrer ein Platz eingerichtet an dem der Einsatzleiter die wichtigsten Sachen zur Verfügung stehen.

Wir bedanken und bei Lins Thomas für die problemlose Zusammenarbeit und das schön Werk, das er vollbracht hat.

18.02.2020 Rauchentwicklung ÄlpeLe

Am 18.02.2020 wurde die Feuerwehr Lech per RFL f3 zum Gasthaus Älpele gerufen wegen einer unklaren Rauch-/Geruchswahrnehmung.

Da es im Winter keine Zufahrtsmöglichkeit auf der Straße ins Älpelet gibt, mussten alle Geräte und die gesamte Mannschaft auf Skidoos und andere Transportgeräte umgeladen werden. Während der Anfahrt wurde bereits mit der Lawinenkomission geklärt, ob einen Anfahrt mit der Oberlecher Pistenraupe über Steinmähder und Zugertobel möglich ist. Auch der Hubschrauber für Materialtransporte wurde überdacht, um Zeit zu sparen, da in einem Holzhaus jede Minute zählt.

Zum Glück zeigte sich vor Ort nur eine leichte Rauchentwicklung und mittels Wärmebildkamera konnte die Stelle in der Wand relativ schnell gefunden werden. Mit Motorsäge und Handwerkzeug wurde die Wand geöffnet und alles abgelöscht.

Danke an alle beteiligten vom Älpele, der Gemeinde Lech und der Polizei Lech für den reibungslosen Einsatz. Die Feuerwehr Lech war mit 21 Mann und 5 Fahrzeugen insgesamt 46 Stunden im Einsatz.

02.06.2019 Letzte Reise LFB

Am Sonntag den 2. Juni verabschiedete sich unser LFB über den Flexenpass hinaus um in einem Hilfsprojekt in Moldawien ein zweites Leben zu bekommen. Durch den Umbau konnten wir neben normaler Feuerwehrausrüstung auch noch eine Schlauchwaschanlage auf das Fahrzeug packen. Am 13. Juni startet dann die über 2000km lange Reise. Unsere Fahrt führte uns ins Klostertal wo weitere ausgemusterte Ausrüstungsgegenstände aufgeladen wurden. Bei wunderschönem Wetter und noch reichlich Schnee in den Bergen für Anfang Juni verabschiedeten wir mit ein wenig Wehmut unser altes LFB.

18.05.2019 Inselbewerb Kampen / SYLT

Von Donnerstag bis Sonntag darf eine Abordnung der Feuerwehr Lech am Inselbewerb auf der Insel Sylt teilnehmen. Organisiert von unserer Partnerfeuerwehr in Kampen durften wir an diesem Bewerb, der die Kameradschaft stärkt, unser Bestes geben. Das Ergebnis war am Schluss ein dritter Platz, der uns besonders stolz macht.

Das Programm wurde von unseren Freunden zusammengestellt und war wie immer unfassbar cool. Wir haben viel gesehen, viel gemacht und gut gegessen und getrunken.

Das Highlight war die Fahrt einem Schiff der Seenotrettung. Bei perfektem Wetter durften wir den Nachmittag nach dem Bewerb so ausklingen lassen.

Vielen Dank an die Kameraden der Feuerwehr Kampen und auch die Bürgermeisterin für die Einladung und die Gastfreundschaft die wir erfahren durften.

06.10.2018 Fahrzeugweihe

Am Wochenende vom 6. Oktober war es endlich so weit: Unser neues RLF wurde feierlich eingeweiht. Zwar versieht es seinen Dienst in unserer Wehr schon seit April, aber die offizielle Feier und Segnung des Fahrzeugs durch Pater Adrian fand an diesem wunderschönen Oktoberwochenende statt. Musikalisch umrahmt von der Trachtenkapelle Lech am Nachmittag (inkl. Ständchen aus luftiger Höhe) sowie des Abends mit dem Riga Soul Club entstand ein lässiges Fest für Jung und Alt.

Gefreut haben wir uns vor allem über die rege Teilnahme der Bevölkerung aus Lech und ein spezieller Gruß und Dank geht an die Nachbarwehren und ihre Abordnungen, LR Gantner, die Vertreter des LFV, Bgm. Ludwig Muxel, unsere Freunde der Feuerwehr Kampen mit Steffi Böhm. Es war uns eine Freude!

Herzlichen Dank auch an Dietmar Mathis und Maria Burtscher für die Fotos.

27.09.2018 Abschlussübung Schafalptobeltunnel

Am 27.09.2018 veranstaltete die Feuerwehr Lech gmeinsam mit der Feuerwehr Zürs und dem Roten Kreuz Lech die alljährliche Abschlussübung. In diesem Jahr war die Tunnelübung fällig und so gab es einen Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen, 2 verletzten Personen und einer Rauchentwicklung im Schafalptobel Tunnel zwischen Lech und Zürs.

Die Feuerwehr Zürs konnte aufgrund der vorherrschenden Windrichtung nach Lech in den Tunnel einfahren und gleich unter Atemschutz die Brandbekämpfung erfolgreich durchführen. Dann wurde mittel den Lüftern der Tunnel rauchfrei gemacht und die Rettung der Personen in den beiden Fahrzeugen gestartet. In Absprache mit dem Roten Kreuz und dem Notarzt wurde die Geschwindigkeit der Rettung der Dringlichkeit angepasst und so für den Patienten optimal gestaltet.

Die OF Lech war mit 24 Mann, die Feuerwehr Zürs mit 16 Mann und das Rote Kreuz Lech 8 Einsatzkräften sowie einem Notarzt vor Ort.

Danke an alle die mitgeholfen haben, diese Übung realistisch zu gestalten, zu bewältigen und auch für die Geduld der Lecher Bevölkerung, für die Straßensperre.

Fotos: Feuerwehr Lech

26.07.2018 Zugsübung Heizwerk Lech

Die monatliche Zugsügung führte uns mit der Annahme “unbekannte Rauchentwicklung” zum Lecher Heizwerk. Aufgrund der größe, der schlechten Wasserversorgung und der vorhandenen Brandlast ein besonderes Objekt. Gemeinsam mit der Feuerwehr Warth wurde mit 3 Atemschutztrupps der angenommene Brand bekämpft und das Kellergeschoss nach Personen abgesucht. Durch die aktiven Öfen und die herrschende Temperatur war es eine sehr anstrengende aber auch realistische Übung für den Atemschutz.

Gemeinsam mit dem Wassermeister wurden verschiedene Methoden probiert um an diesem Hydrant eine möglichst hohe Löschwassermenge zu erhalten.

Um den Kritikern vorzubeugen, es ist uns klar, dass die Fahrzeugaufstellung nicht realistisch ist, wir wollten aber eine totale Straßensperre für die Übung umgehen.

Einen herzlichen Dank an das Team vom Heizwerk für die Möglichkeit und die super Übungsmöglichkeit.

2017 Absenkanhänger für Transport von Rollcontainern

Der Absenkbare Anhänger dient zum Transport der Rollcontainer. In Kombination mit unseren Mannschaftstransportern ist es mit den zulässigen Gewichten immer so, dass jeder Fahrer mit eine Führerschein den Anhänger ziehen darf. Dies war möglich durch eine Typisierung eines 1000kg Fahrgestelles als leichter Hänger bis max. 750kg und bringt zusätzlich den Vorteil, dass am Hänger eine Feststellbremse verbaut ist. Zum Kippen mussen die zwei Sicherheitshebel gezogen und dann die Hydraulik entlastet werden. Zum Aufpumpen verwendet man den Hebel an der Hydraulik, die Sicherheitsriegel, rasten automatisch ein. Eine kostengünstige Lösung für den Transport von Rollcontainern.

2017 Rollcontainer Hochwasser

Der Rollcontainer Hochwasser dient dazu, als kleine kompakte aber eigenständige Einheit beim Hochwassereinsatz alle Szenarien abdecken zu können.

Auf den Bildern fehlt noch ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand, der Stromerzeuger. Geplant ist der Container so, dass der Stromerzeuger auf dem Rollcontainer verbleiben kann. Verschieden groß Frisch und Schmutzwasserpumpen sowie passende Schläuche sind mit dabei.

Die Rollcontainer sind so geplant, dass Sie mit den Fahrzeugen der Nachbarwehren Zürs und Warth in den Abmessungen kompatibel sind. Auch die Transportmöglichkeit im Winter wurde vorgesehen einerseits im Tunneln andererseits oberirdisch mit der Pistenmaschine.

2017 Rollcontainer Saugstelle

Der Rollcontainer Saugstelle ist in zweifacher Ausführung vorhanden und dient dazu, als kleine kompakte aber eigenständige Einheit bei der Saugstelle oder eine Relaisschaltung eingesetzt zu werden. Die Möglichkeit der externen Stromeinspeisung ermöglicht es alle relevanten Ausrüstungsteile zu laden. Die Rollcontainer sind so geplant, dass Sie mit den Fahrzeugen der Nachbarwehren Zürs und Warth in den Abmessungen kompatibel sind. Auch die Transportmöglichkeit im Winter wurde vorgesehen einerseits im Tunneln andererseits oberirdisch mit der Pistenmaschine.

 

04.01.2017 Unklare Rauchentwicklung Pension Iris

Am 04.01.2017 um 12:45 wurde die Feuerwehr Lech alarmiert, dass es bei der Pension Iris eine unklare Rauchentwicklung gibt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der brennende Christbaum bereits mit 3 Feuerlöschern erfolgreich gelöscht.

Die Feuerwehr Lech kontrollierte und belüftete das Erdgeschoss und beendete den Einsatz.

21 Männer der Feuerwehr Lech waren ca. 12 Mannstunden im Einsatz.

25.12.2016 – Das Christkind bringt uns eine…… Ölspur

Am 25.12.2016 um 12:20 wurde die Feuerwehr Lech per F1 alarmiert, dass sich im Bereich Rote Wand in Zug, auf der Gemeindestraße, einen Ölspur befindet. Vor Ort zeigte sich, dass nach einem nächtlichen Unfall mehr Öl ausgetreten war als vermutet und durch den tauenden Schneematsch verteilte sich nun das Öl. Dies wurde von der Feuerwehr Lech gebunden.

7 Mann der OF Lech waren insgesamt 8 Mannstunden im Einsatz.

30.09.2016 Verkehrsunfall LKW in Stadel

Am 30.09.2016 gegen 15:50h wurde die Ortsfeuerwehr Lech alarmiert, dass ein LKW in einen Stall gefahren ist und eine Verletzte Person sich im Fahrzeug befindet. Vor Ort zeigt sich, dass der Stall durch den Aufprall  zum Teil in Mitleidenschaft gezogen wurde, somit musste dieser zuerst abgesichert werden. Danach konnte mit hydraulischem Rettungsgerät die Befreiung der Person angegangen werden. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Lech und dem Team von Christophorus 8 konnte die Rettung rasch vorgenommen werden.

Es waren insgesamt 21 Personen der Feuerwehr Lech, 4 Personen vom Roten Kreuz Lech sowie 3 Personen vom C8 im Einsatz.

 

09.09.2016 Ladewagen umgekippt

Am 09.09.2016 wurde die Feuerwehr Lech um 13:00h per f6 alarmiert, dass im Bereich Steinmähder ein Ladewagen umgekippt und eine Person darunter eingeklemmt ist. Bis die Feuerwehr vor Ort war, konnte der Verletzte von herbeigeeilten Hilfskräften bereits befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte mit dem Hubschrauber abtransportiert.

15 Mann der Feuerwehr waren insgesamt 34 Stunden im Einsatz.

08.09.2016 Verkehrsunfall Höhe Heizwerk Zürs

Um 00:20 Uhr wurde die Feuerwehr Lech zu einem Einsatz auf der Lechtalstraße Höhe Heizwerk Zürs gerufen.

Ein Fahrzeug war frontal gegen das Brückengeländer vor dem Heizwerk Zürs geprallt. Durch die Kollision wurde der massive Eisen-Handlauf durch das gesamte Fahrzeuginnere befördert (!) und ragte aus der Hinterseite wieder heraus. Die Querstreben der Brücke – etwa 25 Stück, ca. 70cm lang – lagen sowohl im Fahrzeug selbst als auch verstreut in der angrenzenden Wiese wo der PKW auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Nach der Sicherung des Autos und dem Aufbau des Brandschutzes wurde die eingeklemmte Person mittels hydraulischem Rettungsgerät geborgen und an das Rote Kreuz übergeben. Bis auf ein paar kleine Blessuren war die Fahrerin mehr oder weniger unverletzt geblieben – ein Wunder bei dem Anblick der Fotos.

19 Mann der Feuerwehr Lech war insgesamt ca. 42 Mannstunden im Einsatz. Danke auch an die Ortsfeuerwehr Zürs an das Rote Kreuz und die Polizei für die gute Zusammenarbeit.

Nachtrag Pressemeldungen:
Krone:  Link zum Beitrag
vol.at: Link zum Beitrag
vorarlberg.orf.at: Link zum Beitrag

18.05.2016 Atemschutz Leistungstest

Bei der ersten Atemschutzübung im Jahr haben wir uns mit dem Atemschutz-Leistungstest ein wenig beschäftigt. Dieser soll neben der Atemschutzuntersuchung beim Arzt ein jährlicher Bestandteil der Übungen werden. Die Vorgaben seitens des LFV sind:

– 200 m gehen ohne Last, 100 m gehen mit 2 B-Schläuchen
– 90 Stufen einer Stiege hinauf- und hinuntersteigen
– 100 m gehen mit 2 Schaummittel-Kanistern (je 20 kg)
– 18 Hindernisse (60 cm) übersteigen und unterkriechen
– 1 C-Schlauch aufrollen
Der Test muss innerhalb von 25 Minuten absolviert werden.

Fazit: Der erstmalige Aufwand zu Vorbereitung ist nicht wenig. Dafür kann man dann auf einen fertigen Stationsbetrieb zurückgreifen der sehr schnell aufgebaut ist.

3 Atemschutztrupps waren unterwegs und brauchten 20, 22 und 24 Minuten.