02.03.2004 Wohnungsbrand Chalet Kerber

„In kurzer Zeit war das ganze Haus voller Rauch“ Glück hatten die Bewohner eines Chalets in Lech. Aus bislang unbekannter Ursache was ein Zimmer in Brand geraten. Die Gäste konnten sich retten.

Es ist Freitag, gegen fünf Uhr Früu, als Philip Pehle aus Düsseldorf und seine Freundin Sandra durch Hilferufe aus dem Schlaf gerissen wurden Sofort rennt das Urlaubspärchen in den Flur des Chalets. Dort versucht die Besitzerin gerade verzweifelt den Brand in einem Zimmer im zweiten Stock zu löschen – vergebens. „Meiner Freundin und mir war sofort klar, dass alle aus dem Haus raus müss“ sagte der junge mann. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich nämlich insgesamt dreizehn Personen in dem Chalets. Darunter Mutter, Grossmutter und derei Brüder sowie ein Freund des Deutschen. Also rennen die zwei in die anderen Schlafzimmer und schlagen Alarm.

„Der Qualm wurde immer dichter. und in kurzer Zeit war das ganze Haus voller Rauch“, sagte Pehle dem es schliesslich gelingt, alle Personen zu lotzen. Unterdessen rücken die Feuerwehren Lech,  Zürs und Klösterle zum Brandort aus. Insgesamt 45 Mann bringen schliesslich das Feuer unter Kontrolle.

Nach bisherigen Angaben dürfte aus bislang unbekannten Ursache eine Matratze in Brand geraten sein. Die genaue Ursache ist aber derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Bei den Löscharbeiten wurde die Besitzerin leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

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02.03.2004 Brand Chalet Kerber

18.07.2003 Stallbrand Anger

Stallbrand bei Fam. Stark / Wolf Alarmierung über Pager  F4 und Ortsirene

Bei Eintreffen der ersten Löschmannschaften  starke Rauchentwicklung und Kleines Feuer im Bereich des Giebels. Erste Nachalarmierung der Wehren  Zürs und Warth. Nach Erstellung der ersten Lösch- bzw. Zubringleitungen ein gewaltiger Flash Over der gesamte Dachbereich steht in Sekunden in  Vollbrand. Nachalarmierung der Kreisfeuerwehren  Stuben, Klösterle, Wald und Dalaas. Es werden nach und nach vier TS am Lechbach in Stellung gebracht. Hydrantennetz überlastet.

Unter AS wird mit zwei B- und drei C – Rohren erfolgreich das nur wenige Meter entfernt stehende Wohnhaus der Fam. Stark- Wolf  gerettet.

Nach zwei Stunden können erste Wehren wieder vom Einsatz abrücken. Nach sechs Stunden intensiven Löscharbeiten konnte von der Einsatzleitung Brand aus gegeben werden. Das verbrannte Heu wird zur Zwischenlagerung nach Zürs gebracht, wo durch die OF Zürs die letzten Glutnester abgelöscht werden. Die OF Lech erledigt noch Aufräumungsarbeiten und rückt nach achteinhalb Stunden ins Gerätehaus ab. Eine Brandwache bleibt bis zum nächsten Morgen acht Uhr am Brandplatz.

Insgesamt waren 116 Mann der verschiedenen Ortsfeuerwehren im Einsatz!

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18.07.2003 Stallbrand Anger

1997 DLK Metz 23/12 auf Steyr 16S26

997  erfolgte der Ankauf der Drehleiter Metz DLK 23/12. Diese Anschaffung wurde nötig da unsere alte fahrbare Schiebeleiter nicht mehr den Anforderungen gewachsen war. Die Häuser und Hotels wurden immer größer und höher. Nebenbei decken wir mit diesem Gerät auch die Nachbargemeinden im Arlberg sowie Tannberggebiet ab. Die „Leiter“ hilft bei größeren Brandeinsätzen bei der Personenbergung, dabei können gehende Personen mit dem Korb geborgen werden als auch Personen auf einer Trage. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eine Schlauchleitung zum Korb zu legen, um einen Angriff in großer Höhe durchzuführen. Des Weiteren ist sie unser Allroundgerät für alles was in der Luft ist…sei es vereiste Stromlmeitungen, Aufhängen von Weihnachtsbeleuchtung oder für den Feuerwehrklassiker „Katze auf Baum“.

2014 wurde unsere Leiter einer Generalsanierung bei der Firma Metz unterzogen. Innerhalb eines halben Jahres wurden sämtliche Teile gewartet, gepflegt, ausgetauscht und repariert. Wir haben nun wieder eine zuverlässige Drehleiter, welche uns noch viele Jahre begleiten wird.

Typ: Steyr 16S26, 4×4, 192kw, 6959cm³ Hubraum
Aufbau: Fa. Marte, Fa. Metz
Baujahr: 1997, generalüberholt 2014
Ausrüstung: 30m Ausfahrlänge, maximale Rettungshöhe 23m, 3 Stück Dräger Atemschutzgeräte, Aggregat zur Stromversorgung, Verkehrsleitausrüstung

1996 Mannschaftstransport VW T4 und T5

Typ: VW T4 (80 PS TD, 2370cm³ Hburaum), VW T5 4 Motion (120 PS TD, 1968cm³ Hubraum)
Aufbau:
Fa. Marte
Baujahr:
1991, im Dienst seit 1996 sowie 2010
Ausrüstung:
Funktisch, Lageführungstafel

MTF T5


MTF T4

1994 TLF 2000/200

1994  wurde das TLF von 1974 durch ein neues modernes Fahrzeug abgelöst. Das  ältere Fahrzeug wurde in den Dienst der OF Zürs weitergegeben und wurde nun gegen ein brandneues TLF eingetauscht. Unser „Tank“ wird meist dort eingesetzt wo es brennt. Er hat mit seinem 2000l Tank ausreichend Wasser für einen Erstangriff zur Verfügung, bis eine Zubringerleitung gelegt ist. Zusätzlich sind 200l Schaum an Bord um bei Verkehrsunfällen oder auch Bränden die Gefahr einer Entzündung minimiert werden kann.

Typ: Steyr 13S26, 4×4, 192kw, 6595cm³ Hubraum
Aufbau: Fa. Marte
Baujahr:
1994
Ausrüstung:
2000l Wassertank, 200l Schaumtank, Rosenbauer Pumpe, seit 2007 mit Wärmebildkamera ARGUS ausgestattet, 3 Stück Dräger Atemschutzgeräte, Flutlichtmast, Aggregat,

1987 KLF Pistenbully

Unsere zweite, ältere Pistenraupe wurde von der OF Lech 1987 in den Dienst gestellt. Das Fahrzeug ist ein Kässbohrer 145, Baujahr 1975 und hat 145 PS. Sie wurde gebraucht von den olympischen Winterspielen in Innsbruck von den Seilliften erworben, und später dann von der OF Lech übernommen. Der Aufbau wurde gemeinsam mit den Seilliften Oberlech durchgeführt. Die Pistenraupe dient als Backup für unser neues Klf-W und steht ebenso im Tunnelsystem Oberlech.

Typ: Kässbohrer Pistenbully 145, 145 PS
Aufbau: Seillifte Lech, OF Lech
Baujahr:  1975, im Dienst seit 1987
Ausrüstung: Löschgerät, Druckminderer für Anschluss Beschneiungsanlage