26.07.2018 Zugsübung Heizwerk Lech

Die monatliche Zugsügung führte uns mit der Annahme „unbekannte Rauchentwicklung“ zum Lecher Heizwerk. Aufgrund der größe, der schlechten Wasserversorgung und der vorhandenen Brandlast ein besonderes Objekt. Gemeinsam mit der Feuerwehr Warth wurde mit 3 Atemschutztrupps der angenommene Brand bekämpft und das Kellergeschoss nach Personen abgesucht. Durch die aktiven Öfen und die herrschende Temperatur war es eine sehr anstrengende aber auch realistische Übung für den Atemschutz.

Gemeinsam mit dem Wassermeister wurden verschiedene Methoden probiert um an diesem Hydrant eine möglichst hohe Löschwassermenge zu erhalten.

Um den Kritikern vorzubeugen, es ist uns klar, dass die Fahrzeugaufstellung nicht realistisch ist, wir wollten aber eine totale Straßensperre für die Übung umgehen.

Einen herzlichen Dank an das Team vom Heizwerk für die Möglichkeit und die super Übungsmöglichkeit.

19.07.2018 – Küchenbrand Haus Filomena

Um 06.05 Uhr wurde die Feuerwehr Lech zum Haus Filomena gerufen, da im Haus starke Rauchentwicklung gemeldet wurde.

Vor Ort angekommen entpuppte sich die Rauchentwicklung zum Glück nur als kleiner Küchenbrand, der vom Bewohner der Wohnung bereits mit einem Feuerlöscher gelöscht wurde. Die Personen wurden dennoch aus der Wohnung und dem Haus evakuiert, und ein Atemschutztrupp hielt Nachschau. Zu Guter Letzt wurde das Stiegenhaus und die Wohnung entlüftet. Ca. eine Stunde später konnte bereits die Heimreise angetreten werden.

21 Mann der OF Lech waren mit 4 Fahrzeugen insgesamt 30h im Einsatz.

01.05.2018 – Das neue RLF ist da!

Nach langer Planung und ebenso langer Wartezeit ist es nun endlich soweit: Unser neues RLF 2000 / 200 hat den Weg nach Lech gefunden! Ende April wurde das Fahrzeug aus Oberösterreich nach Lech überstellt und steht nun in voller Pracht in unserem Gerätehaus.

Den Aufbau hat die Firma Rosenbauer übernommen. Basis bildet ein Volvo FMX, der über Allrad und ausreichend Motorisierung verfügt um uns überall hinaufzubringen.

Das Fahrzeug ist mit einem 2000l Wassertank sowie einem 200l Schaumtank ausgerüstet. Zusätzlich hat es alle benötigten Bergegeräte für technische Einsätze dabei, daher auch die Bezeichnung RLF – Rüst-Lösch-Fahrzeug.

Die offizielle Einweihung des neuen Fahrzeugs folgt voraussichtlich im Herbst. In der Zwischenzeit proben unsere Kameraden fleißigst mit dem neuen, tollen Gefährt!

07.03.2018 – Verkehrsunfall Heizwerk Postbus

Die Alarmierung erfolgte am 7. März um 10.10 Uhr per RFL F6.

Ein Postbus war talwärts in Richtung Lech unterwegs, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen das geöffnete Tor des Heizwerks Lech. Dies geschah nur ein wenige Meter oberhalb der Stelle, wo vorgestern der PKW verunglückte.

Beim Aufprall wurde der Lenker des ansonsten leeren Busses mit den Beinen eingeklemmt. Die OF Lech sicherte den Bus gegen Abrutschen und machte sich dann mit hydraulischem Gerät an die Befreiung des Fahrers.

Nach der Übergabe des Verletzten an die Rettung wurde der Unfallort wie schon vor zwei Tagen professionell „gefürbt“ und der Einsatz beendet.

Die Ortsfeuerwehr Lech war mit 21 Mann, 4 Fahrzeugen insgesamt 35 Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr Klösterle wurde zur Unterstüzung auch angefordert und war mit 5 Mann im Einsatz. Vielen Dank auch an die Mannschaft vom Heizwerk und Bauhof Lech für die Mithilfe.

06.03.2018 – Verkehrsunfall Heizwerk PKW

Am 05. März um 01.56 Uhr wurde die OF Lech per RFL F2 zu einem Verkehrsunfall gerufen.

Vor Ort eingetroffen zeigte sich, dass der Unfall ein sehr spektakulärer war. In der Kurve des Heizwerks Richtung Lech war der Fahrer auf die Gegenfahrbahn gekommen, nahm die beginnende Leitplanke als Aufstiegshilfe, kollidierte in einiger Höhe mit dem Heizwerk und kam auf dem Dach zu liegen.

Der Fahrer war glücklicherweise ohne gröbere Blessuren davongekommen und konnte sich selbständig aus dem Auto befreien. Die OF Lech übernahm die Verkehrsregelung, leuchtete die Unfallstelle aus und unterstützte den Abschleppdienst.

Schlussendlich wurde noch ordentlich gefürbt und aufgeräumt. Nach ca. 20 Stunden Arbeit war für die 15 Mann der OF Lech der Einsatz erledigt.

12.02.2018 – Einmalige Bilder unseres KLF-W Pistengerät

Hallo miteinander,
ein Feuerwehrkamerad aus Bremen war in Lech zu Gast und hat angeboten, unsere Pistenraupe professionell zu fotografieren. Diese Gelegenheit haben wir uns nicht entgehen lassen und Kamerad Magnus hat wirklich tolle Fotos geschossen. Hier seine Nachricht an uns:

Hallo Kameraden und Feuerwehrinteressierte! Mein Name ist Magnus Reinke, ich bin 34 Jahre alt und viele Jahre als Feuerwehrmann aktiv.

Als ich abermals den Skiurlaub in Lech gebucht habe, interessierte ich mich natürlich auch für die Fahrzeuge und den Standort der Feuerwehr Lech im Ort. Bei diesen Recherchen stieß ich auf diese in Europa wohl einmaligen KLF der FF Lech.

Als langjähriger Skiläufer sind mir die vor Kraft strotzenden Pistenraupen schon immer ins Auge gefallen und als Feuerwehrmann hat man natürlich immer ein Auge auf die Technik, die hinter den Kulissen schlummert.

Als ich auf die Bilder dieser KLF auf Kässbohrer Pistenbully stieß war mir sofort klar das ich meine Feuerwehrleidenschaft und mein zweites Hobby, die Fotografie, hier wunderbar vereinen könnte.Kurz darauf nahm ich den Kontakt zum Feuerwehrkommandanten der FF Lech auf und die Geschichte nahm ihren Lauf…

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Martin Jochum und Thomas Jochum bedanken die diese Bilder erst ermöglichten.
Oft ist es ist ein von allen Beteiligten unterschätzter Aufwand mit verschieden Lichtsituationen, bei völliger Dunkelheit und dem Einsatz der Nebelmaschine diese Bilder entstehen zu lassen.

Ich hoffe, euch gefallen die Bilder, die, wie ich an dieser Stelle gern bemerken möchte, völlig unbearbeitet sind.

Viel Spaß damit,

Euer Magnus Reinke

Magnus, wir danken dir für die tollen Fotos!

 

15.12.2017 – Ja wo pfeifts denn? Brandmeldeanlage hat ausgelöst

Die Alarmierung erfolgte um 01.56 Uhr per RFL F3.

Bei der Anfahrt war noch nicht abzusehen, welch „lehrreicher“ Einsatz dies werden sollte. Doch der Reihe nach. Die interne Brandmeldeanlage im Hotel Ambrosius hatte ausgelöst. Die Erkundung wurde mit der 1:1 Besatzung des MTF gestartet. Da zuerst kein Maschinist verfügbar war, wurde zur Sicherheit die Ortsfeuerwehr Zürs mitalarmiert.

Vor Ort konnte kein Feuerwehrbedienfeld und Schlüsselkasten gefunden werden, und der Alarm pfiff munter im gesamten Gebäudekomplex weiter. Dies umfasste den Eingangsbereich, das Sportgeschäft, die Disco sowie die ganzen Eigentumswohnungen und das Restaurant im OG1. Erkundet wurde also der Eingangsbereich bis in den Barbereich nach hinten. In der Bar wusste dann der Kellner wo die Brandmeldeanlage liege, musste aber natürlich zuerst Getränke ausgeben und kassieren, getreu dem Motto „Es ist ja eh nix!“.

Bei der Brandmeldeanlage angekommen wurde kein Alarm angezeigt, nur ein Fehler bei der Batterie. Und der Hinweis, man solle die Feuerwehr rufen. Mit dem neuen Pächter des Restaurant im ersten OG wurde eine Erkundung durchgeführt. Bis zur 2. Türe eines weiteren Restaurants arbeitete man sich vor, hier war dann Ende weil kein Schlüssel vorhanden war. Der Hausbesitzer war telefonisch nicht erreichbar. Der Hausmeister war zwar vor Ort, hatte aber auch keinen Schlüssel.

Die weitere Erkundung des OG2 bis OG4 konnte nur am Gang vorgenommen werden, weil verschlossen. Die weitere Erkundung im Keller und in der Tiefgarage verlief ohne Erfolg, es konnte kein Brand und kein Grund für das Auslösen der BMA gefunden werden. Zu guter Letzt wurde durch einen geweckten Mitarbeiter das Sportgeschäft geöffnet und kontrolliert. Das Geschäft hat eine eigene Brandmeldeanlage, welche um ca. 3.15 Uhr gefunden wurde und den Alarm auslöste. Offensichtlich waren diese Anlage und die erste gefundene Anlage parallel geschalten, was allerdings auf der ersten Anlage nicht angezeigt wurde.

Schlussendlich wurde der Einsatz abgebrochen, die Ursache für den Alarm konnte nicht gefunden werden. Insgesamt eine hochinteressante Schnitzeljagd um von ca. 2.00 Uhr in der Früh bis ca. 3.15 Uhr in der Früh.

Es zeigt sich anhand dieses Beispiels, wie wichtig vor allem in verwinkelten Gebäuden mit verschiedenen Eigentumsverhältnissen eine Brandschutzübung ist. Dies wurde von uns auch angeregt.

11 Mann der OF Lech sowie 2 Kollegen der Polizei waren insgesamt 25 Stunden im Einsatz.