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12.02.2018 – Einmalige Bilder unseres KLF-W Pistengerät

Hallo miteinander,
ein Feuerwehrkamerad aus Bremen war in Lech zu Gast und hat angeboten, unsere Pistenraupe professionell zu fotografieren. Diese Gelegenheit haben wir uns nicht entgehen lassen und Kamerad Magnus hat wirklich tolle Fotos geschossen. Hier seine Nachricht an uns:

Hallo Kameraden und Feuerwehrinteressierte! Mein Name ist Magnus Reinke, ich bin 34 Jahre alt und viele Jahre als Feuerwehrmann aktiv.

Als ich abermals den Skiurlaub in Lech gebucht habe, interessierte ich mich natürlich auch für die Fahrzeuge und den Standort der Feuerwehr Lech im Ort. Bei diesen Recherchen stieß ich auf diese in Europa wohl einmaligen KLF der FF Lech.

Als langjähriger Skiläufer sind mir die vor Kraft strotzenden Pistenraupen schon immer ins Auge gefallen und als Feuerwehrmann hat man natürlich immer ein Auge auf die Technik, die hinter den Kulissen schlummert.

Als ich auf die Bilder dieser KLF auf Kässbohrer Pistenbully stieß war mir sofort klar das ich meine Feuerwehrleidenschaft und mein zweites Hobby, die Fotografie, hier wunderbar vereinen könnte.Kurz darauf nahm ich den Kontakt zum Feuerwehrkommandanten der FF Lech auf und die Geschichte nahm ihren Lauf…

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Martin Jochum und Thomas Jochum bedanken die diese Bilder erst ermöglichten.
Oft ist es ist ein von allen Beteiligten unterschätzter Aufwand mit verschieden Lichtsituationen, bei völliger Dunkelheit und dem Einsatz der Nebelmaschine diese Bilder entstehen zu lassen.

Ich hoffe, euch gefallen die Bilder, die, wie ich an dieser Stelle gern bemerken möchte, völlig unbearbeitet sind.

Viel Spaß damit,

Euer Magnus Reinke

Magnus, wir danken dir für die tollen Fotos!

 

15.12.2017 – Ja wo pfeifts denn? Brandmeldeanlage hat ausgelöst

Die Alarmierung erfolgte um 01.56 Uhr per RFL F3.

Bei der Anfahrt war noch nicht abzusehen, welch „lehrreicher“ Einsatz dies werden sollte. Doch der Reihe nach. Die interne Brandmeldeanlage im Hotel Ambrosius hatte ausgelöst. Die Erkundung wurde mit der 1:1 Besatzung des MTF gestartet. Da zuerst kein Maschinist verfügbar war, wurde zur Sicherheit die Ortsfeuerwehr Zürs mitalarmiert.

Vor Ort konnte kein Feuerwehrbedienfeld und Schlüsselkasten gefunden werden, und der Alarm pfiff munter im gesamten Gebäudekomplex weiter. Dies umfasste den Eingangsbereich, das Sportgeschäft, die Disco sowie die ganzen Eigentumswohnungen und das Restaurant im OG1. Erkundet wurde also der Eingangsbereich bis in den Barbereich nach hinten. In der Bar wusste dann der Kellner wo die Brandmeldeanlage liege, musste aber natürlich zuerst Getränke ausgeben und kassieren, getreu dem Motto „Es ist ja eh nix!“.

Bei der Brandmeldeanlage angekommen wurde kein Alarm angezeigt, nur ein Fehler bei der Batterie. Und der Hinweis, man solle die Feuerwehr rufen. Mit dem neuen Pächter des Restaurant im ersten OG wurde eine Erkundung durchgeführt. Bis zur 2. Türe eines weiteren Restaurants arbeitete man sich vor, hier war dann Ende weil kein Schlüssel vorhanden war. Der Hausbesitzer war telefonisch nicht erreichbar. Der Hausmeister war zwar vor Ort, hatte aber auch keinen Schlüssel.

Die weitere Erkundung des OG2 bis OG4 konnte nur am Gang vorgenommen werden, weil verschlossen. Die weitere Erkundung im Keller und in der Tiefgarage verlief ohne Erfolg, es konnte kein Brand und kein Grund für das Auslösen der BMA gefunden werden. Zu guter Letzt wurde durch einen geweckten Mitarbeiter das Sportgeschäft geöffnet und kontrolliert. Das Geschäft hat eine eigene Brandmeldeanlage, welche um ca. 3.15 Uhr gefunden wurde und den Alarm auslöste. Offensichtlich waren diese Anlage und die erste gefundene Anlage parallel geschalten, was allerdings auf der ersten Anlage nicht angezeigt wurde.

Schlussendlich wurde der Einsatz abgebrochen, die Ursache für den Alarm konnte nicht gefunden werden. Insgesamt eine hochinteressante Schnitzeljagd um von ca. 2.00 Uhr in der Früh bis ca. 3.15 Uhr in der Früh.

Es zeigt sich anhand dieses Beispiels, wie wichtig vor allem in verwinkelten Gebäuden mit verschiedenen Eigentumsverhältnissen eine Brandschutzübung ist. Dies wurde von uns auch angeregt.

11 Mann der OF Lech sowie 2 Kollegen der Polizei waren insgesamt 25 Stunden im Einsatz.